die skug
skug – journal für musik ist der titel eines wunderbaren non-profit-musikmagazins aus wien das jährlich vier mal erscheint. die erste ausgabe gabs 1990. woher der name kommt, was er bedeuten soll, ich hab keinen schimmer. was drinsteht: überwiegend schöne texte, nicht zu lang, nicht zu kurz, machmal vielleicht etwas angeberisch in der sprache (aber wenn mans kann, kann mans halt auch zeigen), aber nie blöd angestrengt oder uninteressant. thema ist popmusik in all ihren facetten, nur gut muss sie sein.
ausser teilweise schön ausgefallenen tonträgern und musikern sowie chefredakteur didi neidharts hauptthema nr. 2: michel foucault, werden natürlich auch andere ‘kulturmedien’ bzw. leute die mit so etwas zu tun haben besprochen, also autoren und ihre bücher (auch gerne mal comics – dies nur als zusatzinfo, nicht aus geringschätzung den comics gegenüber, ich finde comics großartig), bildende künstler und ausstellungen. ausserdem gibt es natürlich ausflüge in die welt des films, oft von meinem vielleicht lieblingsautor der skug, nämlich paul poet. dieser ist neben anderen betätigungsfeldern selbst als regisseur tätig (ausländer raus!) und hat einen für mich zwar sehr gewöhnungsbedürftigen weil eben so schön anderen, ausgefallenen schreibstil.
die webseite bietet manche artikel der älteren (allerdings leider nicht der ganz ganz älteren) ausgaben im volltext an, manche auch auf englisch oder französisch. eine suchfunktion ist vorhanden.
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