trust
seit über 20 jahren gibt es trust, ein fanzine das sich grob gesagt mit musik, genauer hardcore-punk beschäftigt.
die in hübschem schwarz-weiss gehaltene zeitschrift fiel mir 2005 das erste mal in einem bahnhofskiosk in der oberbayrischen provinz auf der suche nach lesestoff für eine längere zugfahrt in die hände, und damit gehöre ich der faq-antwort auf der trust homepage nach offenbar zu jenen, welche das magazin anders nie kennengelernt hätten – und kann das bestätigen, da ich mich nicht entsinnen kann die trust anderswo als am bahnhof gesehen zu haben.
schade eigentlich, denn so spezialisiert wie das klingt, harcore-punk, ist das magazin gar nicht. logisch, denn jeder der sich ein klein wenig mit musik beschäftigt weiss, wie unsinnig kategorisierungen einerseits, wie hilfreich sie andererseits sind um zumindest ungefähr eine idee zu vermitteln, um was es denn ganz allgemein geht. folglich finden sich neben den unter dem label hardcore versammelten männekes mit elektronisch verstärkten gitarren auch so manch anderes, ich freute mich damals beispielsweise sehr an einem schönen interview mit rapper dälek.
die online ausgabe der trust ist, ganz 2.0, mit wordpress gebaut und bietet daher das, was man von blogs kennt: eine schöne suchfunktion, kommentare, heftinhalte sortiert nach kategorien wie artikel, interviews etc., feeds und ein etwas konfuses archiv. einige seiten informieren zusätzlich über die zeitschrift selbst, abo und so, und ausserdem findet sich da noch eine wohl gut gemeinte aber doch arg unübersichtliche liste mit ausgewählten tourdaten.